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der Pruzzen - Preußen - Deutschland - Europa

MeinungsBlog

Freitag, 29. Januar 2010

Endlich Sex im Internet

... als Statistik

30.000 (in Worten dreissigtausend) Sexfilme sollen pro Sekunde (in Zahlen 1 Sekunde) weltweit online geschaut werden.
(Bild: artschoolvets)
Ich wusste gar nicht, dass es so viele Sexfilmchen gibt - die Frage ist natürlich auch,
ob bei der von BILD.de veröffentlichten Statistik, nur Sex - also Pornofilme gemeint sind, oder ob Filme unter dem Motto: "sobald eine Brust enthüllt wird" schon als Sexfilm gilt. Auch die FSK wurde nicht angesprochen.

In der onlineeducation - Studie wurde jedoch unglaubliches entdeckt: vorwiegend die Männer schauen sich Filme an, in denen das Stönen selten synchronisiert wird.

28% der Frauen konsumieren allerdings auch die Videos der leicht- oder gar nicht - bekleideten.
Fast 400 Millionen Webseiten bieten diesen erotischen (Video) Dienst an. Täglich sollen weitere 300 neue Seiten im www die User anlocken.
(Bild: fem)
Die weiteren Fakten belegen, dass selbst Google sich sexistisch gibt: etwa 25% der Suchanfragen beschäftigen das Thema Sex. 35 Prozent des Datenverkehrs sollen den Ursprung eines anderen Verkehrs sein. Interressant ist nicht, das sich 43% der User online den Porno anschauen - sondern wann sie es machen! Zwischen 9 und 17 Uhr, werktäglich. Steigt dadurch der Verbrauch an Tempos in Büros?
Und doch - nur 15 Minuten verbringen die User mit Pornos - gemessen am reelen Sex, ziemlich gut, oder?
Aber das liegt vermutlich nur am "buffern" und nachladen.

Bleibt mir nur noch, Euch beim weitersurfen, viel Spass zu wünschen ;)

Donnerstag, 28. Januar 2010

Deutsche Raus!

oder wie die Schweizer Schweizer werden wollen


... oder so ähnlich scheint der Slogan in der Schweiz derzeit (mal wieder) "in" zu sein.
Darauf weisen mehere deutschsprachige Zeitungen in der BRD und der Schweiz hin.

Die vielen Deutschen in der Schweiz sind ein Problem.
ist der kleinste Nenner bei der Sendung "Club" des Schweizer Fernsehens. Der Tagesanzeiger schreibt:
Kaum haben wir die Minarett-Initiative hinter uns, kehrt die Schweiz zu ihrem eigentlichen Lieblingsthema zurück: den Deutschen. Ausgehend von den SVP-Inseraten über den «deutschen Filz» an den hiesigen Universitäten, nahm sich am Dienstag auch der «Club» der «Deutschen in der Schweiz» an. Und es zeigte sich: Die Hemmschwelle, seinen Unmut über die Deutschen laut zu äussern, ist gesunken.

Dabei ist doch euer (inoffizieller) Slogan:
Unus pro omnibus, omnes pro uno (Latein für "Einer für alle, alle für einen")
Und ihr seid eine Eid - Genossenschaft ....

Sind die Deutschen also nun die bösen bei einem unserer südlichen Nachbarn? Bei einem Staat der ebenso den Duden nutzt, wie wir in Hamburg, Berlin oder Oberammergau?
Medienunternehmer Roger Schawinski, der sich immer wieder gegen Fremdenfeindlichkeit äussert, sieht Handlungsbedarf: Man solle mit den Deutschen in der Schweiz nicht hochdeutsch sprechen. «Bei den Jugoslawen sagen wir auch, die Integration geschieht vor allem über die Sprache.»
lesen wir weiter. Klar der BRD Bürger ist in der Schweiz ein Ausländer ...

Ebenso im Artikel des Tagesanzeigers:
Da sich die Kritik immer weiter vom eigentlichen Thema entfernt, sieht sich SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli bemüssigt, einen neuen Anker zu setzen: Dass die Universität Bern Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ehrendoktorwürde verliehen habe, sei Ausdruck der «Kriechhaltung» den Deutschen gegenüber.
Nun ja - das liebe Schweizer habt ihr Euch selbst eingebrockt - vor ein paar Jahren war Frau Merkel ja noch "in" aber heute - Schweizer brauchen halt länger, hätte ich jetzt schreiben können, aber das tu ich nicht, da ich Schweizer kenne. Und mit denen komme ich recht gut aus, schliesslich schreiben sie auch meist in "Schriftdeutsch".

Aber siehe da, selbst das liberale Blatt zeigt sich über die Geschwindigkeit überrascht:
Die Diskussion verläuft – ganz unschweizerisch – rasant und ist über weite Teile äusserst kurzweilig.
Da hat man wohl doch vom bösen Deutschen etwas abgekupfert? Zumal man "völlig wertefrei" Frau Leni Riefenstahl in einem anderen Artikel heroisch beschreibt.

So bleibt nur noch ein Weg:
Neben der SVP wollen nun auch
FDP und CVP schwer kriminelle Ausländer fast ohne Ausnahme ausschaffen.
Vielleicht reicht aber schon eine Aberkennung eines Ehrensitzes? Und warum nur soweit gehen - warum nicht kriminelle Ausländer und Deutsche?

Egal, liebe Schweizer - auch wenn die BILD es anders beschreibt,
(
Pikant ist, dass einer der bekanntesten Deutschen-Kritiker, der SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli, sich in Zürich um eine Professur beworben hatte, aber einem Deutschen unterlag.
)
Solange ihr noch Jobs habt und diese gut bezahlt, werden weitere Deutsche kommen und Euch - und den anderen Einwanderern die Arbeit wegnehmen. Vielleicht versteht ihr dann in einigen Jahren, warum in der BRD "Geiz ist Geil" nicht nur eine Konsumenten- sondern auch eine politische Einstellung wurde. Vielleicht versteht ihr dann auch, warum es bestimmte Strömungen in der BRD gibt - in der Elbe, der Politik und auf der Straße, wie im abgeschotteten Vereinsraum und Stammtisch.

Und vielleicht, liebe Schweizer, schreibe ich dann auch langsamer.
Aber jetzt weisen wir ersteinmal den Winter und den Schnee aus - und der kann dann gern bei Euch bleiben!

******
Update:
Die angesprochene Sendung "Club":


Raucher? Böse!

Sie sind eine Bestie, ein Unmensch ... ein (setz hier ein Wort ein, welches untugendhaft, unhuman und illegal wirkt)
Sie sind also Raucher?

Nicht mehr lange, sollen doch Schauprozesse und Raucherpolizei eingeführt werden.

So zumindest berichtet BILD.de.

Das aktuelle Ziel der EU sei, so die Seite:
„eine zu 100 Prozent rauchfreie Umgebung!“ Die EU-Gesundheitsminister haben das Papier bereits verabschiedet, das EU-Parlament hat zugestimmt.

Das Dossier mit dem Titel „Empfehlungen des Rates über rauchfreie Umgebungen“ möchte den Tabakrauch aus der Öffentlichkeit (mindestens öffentliche Gebäude) und vom Arbeitsplatz verdrängen. So sollen laut Bild neben empfindlichen Geldstrafen auch eine Raucher-Polizei geschaffen werden. Selbst eine Art Aschenbecherverbot für öffentliche Plätze soll es geben - und
Schauprozesse: Die EU-Staaten werden aufgefordert, bei Verstößen gegen die Rauchverbote „eine Aufsehen erregende Strafverfolgung zu betreiben, um die abschreckende Wirkung zu verstärken“.

Die ersten Opfer sollen jedoch Promis sein - schliesslich sind sie unsere Helden" und dürfen leiden:
So steht in dem Dokument: „Wenn festgestellt wird, dass sich prominente Personen bewusst über die Rechtsvorschriften hinweggesetzt haben und diese in der Gesellschaft bekannt sind, können die Behörden ihre Entschlossenheit und die Ernsthaftigkeit der Rechtsvorschriften unter Beweis stellen, indem sie mit rigorosen und zügigen Maßnahmen reagieren und dabei die größtmögliche öffentliche Aufmerksamkeit erregen.“

Nun ja, da im Dossier auch dieser Absatz stehen soll:
„Der Begriff des Rauchens sollte so definiert werden, dass die Definition auch den Besitz oder die Handhabung eines angezündeten Tabakerzeugnisses umfasst, unabhängig davon, ob der Rauch aktiv ein- oder ausgeatmet wird.“
wird die EU vergessen haben, das man doch gerade in der Wirtschaftskriese diese legalen Rausch- oder Genußmittel benötigt, sonst gibt es weitere Steuerausfälle. Oder liegt es nur daran, dass zumindest in Deutschland immer öfter zur steuerfreien Zigarette gegriffen wird?

Oder geht es nur darum, mehr kontrollieren zu wollen?
Lasst mich mal nachdenken - und ehe mein Kopf raucht .....
(Bildquellen: 1-blog.falken-schwerin 2-WDR)

Anders als die taz

wird hier nicht monatelang ein neues Layout angekündigt ...

sondern:

TaTa - es ist da ;)

Ich hoffe es gefällt. Eure Meinung, "Ja" oder "Nein", könnt ihr wie immer unten eintragen. Sinnvolle Kritik lese ich wie immer gern ;)

Und eines verspreche ich:
Es ist nur das Layout was sich geändert hat.

Beste Grüße Euer Hagen

*

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