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MeinungsBlog

Samstag, 3. April 2010

Nun ist es wohl doch Krieg?

Am Karfreitag, wir erinnern uns, einem der hohen christlichen Feiertage, wurden Soldaten der Bundeswehr in ein Gefecht verwickelt.
Bild Online meint:
>> Es war das schwerste Gefecht deutscher Soldaten seit dem Zweiten Weltkrieg. 
Drei deutsche Soldaten gefallen, fünf verletzt. So das erste Resümee aus dem Einsatz in der Taliban-Hochburg Chahar Darreh.


Bild Online bezieht sich auf Dokumente des Verteidigungsministeriums.
>>Aus den Unterlagen geht hervor, dass „ein Zug der 1. Infanterie-Kompanie ... ca. 6 Kilometer westlich“ vom deutschen Feldlager „von Aufständischen mit Handwaffen und RPG (Panzerfaust, Anm. d. Red.) beschossen“ wurde.

Andere Medien berichten zusätzlich von Sprengladungen. Eines scheint allerdings sicher - es war kein offener Kampf, sondern ein Hinterhalt.
Am Abend dann sollen sich zwei zivile Fahrzeuge den Deutschen genähert haben und trotz Aufruf (das sogenannte Sicherheits- und Identizierungsverfahren) nicht gehalten haben. Deshalb eröffnete ein Soldat das Feuer auf diese Kfz. Im nachhinein sollte sich herausstellen, dass es bei dem Fahrzeug um ein Fahrzeug der afghanischen Armee gehandelt habe. 5 Insassen des Autos kamen dabei ums Leben.

Klar, dass nun wieder schärfere Kontrollen - innerhalb und außerhalb der Bundeswehr eingesetzt werden. Jedoch darf man den Kameraden keinen Vorwurf machen. Von keiner Seite her!
Es ist halt doch kein Einsatz mit ein paar "Handwerkern" die Schulen errichten mit wenigen Soldaten, die die Handwerker dabei schützen.
Nein - es ist Krieg am Kunduz. Genauso wie es Krieg bei den Russen in Afghanistan, als auch schon Jahre vorher, war.
Und - es ist eine Art Vietnam - für jeden beteiligten Staat und seine Armee.

Statt Meinungen rauszupoltern, neue Überwachungen innerhalb der Bundeswehr zu fordern und unsere Armee zu kritisieren, sollten wir den Gefallenen gedenken, ihren Familien und Freunden Trost spenden.

(Bild pixelio / Templermeister)

Kommentare:

  1. #Update: #ZDF berichtet:
    #Taliban drohen Bundeswehr weitere Angriffe an
    "Gewalt und kein Ende: Nach den schweren Kämpfen in Afghanistan haben die Taliban neue Angriffe auf deutsche Soldaten angekündigt. Die Führung der Truppe indes will bei ihrem Sicherheitskonzept bleiben.
    Mehr dazu unter
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1012618/Taliban-drohen-mit-neuen-Anschlaegen

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  2. #update2: Der #Stern berichtet:
    "Sollten die Deutschen weiterhin in Afghanistan bleiben, werden sie weitere Todesopfer erleiden", sagte Sabiullah Mudschahid, ein Sprecher der Taliban. Die Taliban hätten die Bundesregierung und den Bundestag gewarnt, sie sollten die Bundeswehr aus Afghanistan abziehen, sagte Mudschahid. "Aber sie haben nicht gehört." "Wir haben kein Problem mit Deutschland. Afghanistan und Deutschland haben historische Beziehungen. Deshalb sollte Deutschland Afghanistan weiter helfen und damit aufhören, die Invasionstruppen zu unterstützen", erklärte er in Anspielung auf den Sturz des Taliban- Regimes nach dem Einmarsch des US-Militärs Ende 2001.
    http://www.stern.de/politik/ausland/afghanistan-einsatz-der-bundeswehr-taliban-wollen-deutsche-weiter-angreifen-1555793.html

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  3. es ist seit jahren immer wieder amüsant wie euer bundestag das wort krieg wie der teufel das weihwasser zu vermeiden versucht. dabei herrscht in afganistan seit mehr als 40 jahren dauerkrieg nur immer wieder mit anderen parteien.

    es wird echt zeit, dass ihr euch entscheidet, entweder kämpft ihr einen krieg und dann solltet ihr euren soldaten die best mögliche ausrüstung geben und auch die nötige politische rückendeckung oder ihr kapituliert und zieht euch zurück.

    es kann doch nicht sein, dass die deutschen soldaten sobald sie von ihrer waffe gebrauch machen von der staatsanwaltschaft belagt werden. und das alles nur weil ihr in keinem krieg kämpft und jeder soldat dem zivilen recht unterstellt ist und nicht dem militärstrafgesetzbuch.

    eure medien sind aber die geilsten. sterben ein paar eurer soldaten - gibts 1 zeile auf seite 100 ganz unten versteckt. die linken jubeln weil eure soldaten tot sind.
    sterben ein paar pakis gibts das grosse geschrei und eure soldaten werden wegen massenvölkermord angeklagt

    doofe teutone

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  4. @Annubis, die Hoffnung dass sich das bessert, haben wir:
    denn die Zeit berichtet:
    "Ex-Generalinspekteur wirft Bundesregierung Ignoranz vor
    Ausrüstungsmängel, zu wenige Soldaten, kein Lernen aus Fehlern: Harald Kujat geht mit der Koalition nach dem Tod von drei deutschen Soldaten hart ins Gericht."
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-04/afghanistan-gefechte-bundeswehr
    Auch "Niebel fordert mehr Rückhalt in der Bevölkerung für den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan. Die schweren Gefechte am Karfreitag hätten gezeigt, wie gefährlich die Situation für die Soldaten sei, sagte der FDP-Politiker der Bild am Sonntag. Die Soldaten wünschten sich mehr Verständnis dafür, dass sie sich, manchmal auch präventiv, wehren müssten. "Und sie verstehen nicht, wenn sie sich dafür in der deutschen Öffentlichkeit rechtfertigen müssen oder sogar strafrechtlich verfolgt werden", sagte Niebel."

    Hoffen wir, dass die Soldaten dort unten endlich auch Rechte bekommen, statt nur Pflichten, Schrott und Hinterhalte in Kunduz und in der BRD.

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  5. Ich weiss wirklich nicht, was deutsche Soldaten im Ausland, vor allem Afghanistan zu suchen haben. Das konnte mir bis jetzt keiner erklären. Es kann doch nicht sein, dass wir Deutschland am Hindukusch verteidigen müssen, wie es die SPD sagt. Da wäre ein Einsatz in Dafur sicher angebrachter. Haben wir denn gar nichts gelernt? Meines Erachtens sollten die deutschen Soldaten so schnell als möglich nach Hause (Deutschland) geholt werden.

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