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Donnerstag, 7. März 2013

Werden die Konservativen gekapert?


Dieser Tage erschien eine neue Streitschrift des politisch interessierten Sachbuchautoren Hagen Ernst. Der Titel „Konservativ aus der Konserve?!“ kann in die Irre führen und ist somit der erste Gedankengang den der Autor dem Leser abverlangt.
Hagen Ernst möchte mit dem kurzgehaltenen elektronischen Buch auf neue Variationen hinweisen, die die konservative, aber auch die freiheitliche, Politik seiner Ansicht nach umsetzen sollte, um endlich Erfolg zu haben. Dabei beleuchtet er in kurzen Anrissen die Geschichte der Konservativen in Deutschland und kann sogar nachweisen, dass die BRD eigentlich durchweg konservativ ist. Und er hält mit der Kritik nicht hinter dem Zaun.
Doch warum gibt es dann eine starke linke Mehrheit, warum rutscht sogar die CDU immer weiter nach links und bekämpft sich selbst beim „Kampf gegen Rechts“?
Fragen, die der Autor bewusst nicht komplett beantwortet. Dennoch die neuen Denkansätze könnten einer neuen Politik dienen. Dabei sollte das Werk Politiker, politikinteressierte und -desinteressierte Leser erreichen, um ein Umdenken mit Resultaten zu erreichen.
Als e-book ist die Streitschrift in allen größeren Portalen zu beziehen. Unter anderem auch unter http://www.neobooks.com/werk/19009-konservativ-aus-der-konserve.html


Mittwoch, 16. Januar 2013

Wenn man die Wahl hätte – Teil 2 – die die mitspielen dürfen


Wenn die großen, größeren und machtbessennen Parteiengenug  gespielt haben, fällt auch mal ein Brocken für die Kleinen ab. Nun nicht gleich beim NDR, der unter kleine und andere Parteien Sendungsquotenbewußt nur FDP, Linke, Grüne und Piraten sah. Nein, wir vom PruzzenBlog reden deutsch: Klein bedeutet Nachwuchs, noch nicht so verdorben oder …?


Von den 11 Parteien, die in Niedersachsen antreten sind oder waren (oder  beides)  bereits 6 Parteien in irgendwelchen Landtagen aktiv. Daher wurden dieses gestern an dieser Stelle vorgestellt. Was bleibt sind 5 mehr oder weniger Neulinge auf dem Parkett:

Mit einem fröhlichen Sonnenaufgang begutachten uns die Freien Wähler. Ein Sammelsurium aus kommunalen Vertretern, Weltverbesserern und dergleichen mehr. Das zeigt sich auch im Wahlkampf. Hier und dort sind die Städte mit Plakaten mehr als gut betucht, andere Kandidaten vergessen scheinbar ihre Partei oder trauen sich nicht die FREIEN WÄHLER an die Laterne aufzuhängen. Sei es drum, viele Kandidaten sind kommunal bekannt und haben – mehr oder weniger – viel für ihre Stadt, ihr Dorf getan. Doch, so zeigt es der Wahlkampf, hat man nicht mit den Schwächen der eigenen Mannschaft gerechnet. Nun denn, eine Wahlalternative sind sie, schliesslich unterstützt Wahlalternative 2013 diese Partei, die sich mehr um den Euro statt um Lokalthematiken kümmert. Es sei denn, der Kandidat vor Ort legt darauf bewußt wert. Ob sich diese Arbeitsungleichheit beim Einzug in den Landtag ändern würde? Zumindest konnten sich die Freien Wähler bereits vorab überzeugen wienett und charmant SPD/CDU und Co. mit ihnen umgehen werden. In etwa gleich wie mit ihren Wahlplakaten … Doch wird man dadurch aktiver als Landespolitiker?

Beim Bündnis 21/ RRP bestimmt. 

Dienstag, 15. Januar 2013

Wenn man die Wahl hätte – Teil 1 – die „bigplayer“


Das ist Demokratie, meine Damen, meine Herren, kommen Se rin und testen Sie!
Nach einer solchen Rummelrede hört sich der Wahlkampf in Niedersachsen an: Ganze elf – in Zahlen 11 – Parteien treten an. Nur eine weniger, man hätte DDR Status erreicht!
Und diese 11 Parteien klotzen und kleckern nun:

Ob CDU oder SPD, beide Parteien haben über Jahre ihr (Nicht-) Können gezeigt und der politisch interessierte Wähler weiss auch, dass es irgendwie egal ist, welche der beiden ehemaligen Volksparteien man wählt. Hier ginge es höchstens um die Stimmabgabe im Bundesrat – aber sonst?
Beide Parteien nehmen gern von unten und geben gern irgendwoanders hin.  Und wer ehrlich ist, gibt zu, dass man weder bei der sogenannten christlichen Union noch bei den Sozialdemokraten weiss, woran man ist. Das Erbgut von Niedersachsen wird auf jeden Fall weiter verschenkt und den Rest entscheidet eh die eigene Partei als Bundesregierung – ob nun auf dem 

Donnerstag, 17. November 2011

Wer anderen eine Grube gräbt

Selbst mehrere Beine gestellt scheint sich Papa Staat gestellt zu haben, wenn man heute mal wieder erfahren muss, dass die Welt nicht so ist, wie sie scheint.

Im obigen zweistelligen Bereich: bis zu einhundert eingeschleuste Beamte soll eine kleine Partei haben. Das bedeutet, so eine Zeitung, bis zu 15% der Mitglieder in Landes- oder Bundesvorständen seien in der NPD Spitzel. Dies sollen Berliner Sicherheitskreise dem "Kölner Stadtanzeiger" bestätigt haben.

Vielleicht ist diese Quote auch normal, denn wir wissen nicht, wieviele "V-Männer" und Informanten sich in anderen politischen Organisationen tummeln, um das derzeitige Regierungssystem zu schützen. Dennoch sollte man sich die Zahlen auf der Zunge zergehen lassen, wenn man gleichzeitig daran denkt, dass wir in der BRD in einer Demokratie, gefördert von demokratischen Parteien, leben.

Dienstag, 8. Februar 2011

Kurs 5+

Die Partei "Die Freiheit" tritt, nicht ganz überraschend zur berliner Abgeordnetenhauswahl an. Soweit die Entscheidung der Partei.
Der Chef, Stadtkewitz, träumt von einem Ergebnis ala 5 plus X.
Mir persönlich kommt da die FDP in den Sinn, die selbiges Ziel haben könnte und noch vor ein paar Jahren mit der besonderen Wahltour 18+X unterwegs waren.
Freiheit und FDP könnten sich ins streiten bekommen, liegen doch beide Parteien auf einer liberalen Grundlinie und diktieren gern, zum Beispiel bei der Ausgrenzung anderer Parteien. Nur nicht (weit) rechts und schon gar nicht links!
Ob Stadtkewitz Partei in Berlin Fuss fassen kann?
Mit dem Hauptthema Islamisierung könnte es klappen - und was dann noch kommen soll, dass müssen die Streiter für "die Freiheit" in der Unterschriftensammlung zur Zulassung zur Wahl und im anschliessenden Wahlkampf zeigen.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

DVU nicht Volks- und Mediennah

Nach NDR-Info Bericht mag die DVU keine Journalisten bei ihrem Parteitag dabei haben. Die Pressevertreter wurden sozusagen ausgeladen. Der Vorwurf : Transparenz sieht anders aus, muss sich die rechte bis rechtsextreme Partei nun gefallen lassen. Auch wenn man es aus Parteivorstandssicht verstehen könnte - die Spielregeln für die Parteien in der BRD sehen nun einmal anders aus.
Auch wenn es keine PR Veranstaltung wird, wie so mancher Parteitag anderer Parteien, wäre es interessant sich seine eigene Meinung bilden zu können. Dafür müsste aber die Presse von rechts bis links berichten können. Doch, so schreibt NDR-Info:

Freitag, 26. November 2010

Inzest Partei Deutschlands

Ja INFORMIERE DICH!
bevor du wem zustimmst
Man kann ja vieles sagen, zu den Piraten. Wobei nicht jene, derzeit in Hamburg vor Gericht stehende gemeint sind, sondern jene Piraten die sich vor einigen Tagen aufmachten um die Welt zu verbessern. Von Chemnitz in die ganze Republik.
Ich berichtete ja bereits. Und fügte in dem Blog dazu, dass ich mir einzelne Themen noch einmal näher ansehen werde.
Das tat ich, denn die Piraten öffnen sich nun neuen Themengebieten. Warum? Die Frage kann kaum jemand beantworten. Hätte doch die Piratenpartei als "Expertenpartei" mehr Einfluss gewinnen und nehmen können. Doch man öffnet sich - wie damals die Ökos. Womit mal wieder ein Vergleich zu den Grünen geschlagen worden ist. Die Grünen hatten bei der Mehrgliederung ihrer Parteiansichten mit Abspaltungen zu kämpfen - die Piraten bisher nur mit Austritte. Die Jugend hat halt heute eine andere Kultur. Doch zurück zum Thema.

Ich schaue mir 2 Beschlüsse des letzten Bundesparteitages mal näher an:

Unter "Bundesparteitag 2010.2/Antragskommission/Anträge 2010.2/2010-10-21" zum Beispiel versteckte sich ein Antrag, der vorsieht, dass die staatlichen Ordnungskräfte Namensschilder tragen sollen. Der Wortlaut des Antrages lässt sich, wie die Begründung hier nachlesen. Doch wollen wir mal noch etwas näher hinschauen:

Freitag, 10. September 2010

Die Freiheit

Schrieb ich vor wenigen Minuten noch unter politischer Suizid und Versuche:
Online wird berichtet, dass der Ex-CDUler und Ex-Anhänger der CDU Fraktion in Berlin für heute eine neue Partei gründen möchte. Eine weitere linke? Nein, rechts oder populistisch soll sie sein - passend zu Sarrazin oder Steinbach, so hört man. Genaues weiss man erst, wenn Stadtkewitz vor die Presse geht - und diese auch das berichtet was er zu sagen hat.
Warum aber eine neue Partei?
Ist es bereits "alt" - denn Stadtkewitz, erst ausgeschlossen aus der berliner CDU Fraktion, gründete nun eine neue politische Vereinigung:
Die Freiheit - Partei für mehr Freiheit und Demokratie

Ein Interview mit den drei Gründern; René Stadtkewitz, Aaron König (ehemaliger Vorstand in der Piratenpartei) und Marc Doll (bisher CDU); findet der Interessent, also Sie, hier.
Bild: Copyright: Die Freiheit/Karine Azoubib
Die Freiheit beschreibt sich selbst unter diefreiheit.org. In den nächsten Tagen gibt es auch im PruzzenBlog dazu mehr.

politische Suizide und Versuche

Passend zum "Suizid Gedenktag" scheint die politische Prominenz des deutschen Volkes in dieser Woche gehandelt zu haben.
Als Beispiele dienen der (Noch) SPD Mann Sarrazin und die CDU Frau Steinbach. Aber auch Stadtkewitz sollte nicht fehlen:

Donnerstag, 27. Mai 2010

Immer mehr Kleinstparteien in der BRD

Vor 10, 20, 30 Jahren war die politische Welt in der BRD noch einfach. Es gab die SPD und die CDU und notfalls noch die kleine niedliche FDP auf der einen Seite und die SED (plus Blogparteien ala CDU, Bauernpartei udgl.) auf der anderen Seite der heutigen BRD Staatsgrenzen.
Dann kamen die linken auf den ökologischen Gedanken - eine Lachnummer zum Anfang, ein Grauen für die 3 Westparteien einige Jahre später. Plötzlich mussten die beiden Volksparteien Rücksicht nehmen - politische Inhalte deklarieren und Bündnisse eingehen. Den SPD-FDP Knäul löste dann das neue linke Flagschiff "Die Grünen" ab - und die Verstrickungen aus schwarz gelb wurden ... neue Verstrickungen. So weit so gut! Der Rest der Parteien? Den gab es - aber ... Eben, war kein Wort wert.
Nach der SED Hierarchie im Osten des Landes, konnte die PDS die Linken entwickeln - und den Volksparteien das Fürchten lehren. Und zum (Um-) Denken zwingen - plötzlich wurde Politik im Osten wie im Westen kompliziert. Müssten die Parteien noch weiter nach links, damit die "demokratische" SPD der "bösen kommunistischen" Linken Wähler klauen könnte?
Dies schien der Ausweg - und die CDU machte brav mit - was früher reaktionär, rechts oder auch nur konservativ war wurde bis heute - zur Kleinpartei!

Donnerstag, 20. Mai 2010

Hauptsache Frau (Part 7)

Passend zu dem neuen Lied des Barden Hugo Egon Balder (siehe hier) und seiner Vergangenheit, zeigen die Piraten wirklich offensichtliches. Das das offensichtliche frei gezeigt wird, liegt - natürlich - daran, dass es nicht die deutschen Piraten sind.
Hier debattiert man ja lieber über die Gender Gähnderpolitik in den eigenen und fremden Reihen und empfindet eine Quotierung von Frauen, Männern, Ausländern, Inländern, Migranten, Nichtmigranten, Glatzköüfigen und Vollbartträgern irgendwie richtig ...
Eine Republik im Süden ist da weiter:

Piratenpartei wirbt mit nackter Kandidatin

meldet oe24 und weiter:


Sonntag, 28. Februar 2010

Hauptsache Frau (Part 3)

oder Klar zum Gendern?
Bitte was? Gendern - Gähndern?

Na klar - Feminin müssen Feministinnen nicht sein - sie müssen einfach fordern und, ganz wichtig, da sehr fraulich mäkeln!

Nachdem der Piratenpartei Deutschlands vorgeworfen wurde Links - und doch männlich - durchsetzt zu sein, war es nur eine Frage der Zeit, bis ...


sich die Frauenfraktion meldet. So wurde in Berlin, bei der Landesmitgliederversammlung, ein neues Netzwerk gegründet:

Das neue Netzwerk mit dem Motto “Klar machen zum Gendern”, will allen weiblichen Mitgliedern in der männlich dominierten Partei einen „Schutzraum“ bieten. Die Gründerin Lena Simon will mit ihrer Invitiative dafür sorgen, dass die Frauen nicht länger von den üblichen Treffen fortbleiben. Diese würden sich nämlich nicht äussern, aus Angst auf ihre Anliegen “ein Augenrollen zu ernten”.
schreibt der Blog Freiheitskampf1984

Gott sei dank, müssen die Männer mit verschrobenen Ideen nicht ein "Augenrollen" befürchten. Da gibt es wohl immer gleich eins in die Fresse? Oder wie stellen sich die Gendermanagerinnen das vor?
Gibt es keine "Gleichberechtigung" bei den Piraten?
Schliesslich wurde doch (extra deshalb) eine Frau (Fr. Birgit Rydlewski) in den Vorstand in NRW gewählt:
"Damit ist die These widerlegt, bei der Piratenpartei handle es sich um eine reine Männerpartei", sagte Parteisprecher Rainer Klute gegenüber WDR.de.
Ein Thema über das ich bereits berichtete.

Oder liegt es nur daran, dass man zu Gründerzeiten mal erklärte, dass PIRAT im Sinne der Partei als geschlechterneutral gewertet wird, so dass dieser -Innen -Quatsch abgehalten werden konnte?
Oder trauert Frau Simon einfach einem Kaffeekränzchen nach, bei dem jede selbst abwäscht?

Schön, dass die Piraten in der BRD keine anderen Probleme haben.

Und zum Schluß? Da meckern und motzen dann die weiblichen Geschöpfe, warum die Männer so verweichlichen, warum sie sich nichts mehr trauen. Warum es keine richtigen Männer mehr gibt, die die Frau - und die Familie, in Erziehung, - mal hart rannehmen. Der Macho im Manne, und das Kind im Manne werden unterdrückt - bis ... ja bis wann eigentlich? Bis die Männer gebären?
Die erste Antwort gab es bereits im ARD-Tatort.

____________
weitere Infos:
wiki Piratenpartei

Hauptsache Frau (Part 2)

Was zählt ist Frau ! ?

Donnerstag, 11. Februar 2010

persönlich: Was bin ich?

Rechts und Links, gilt als politische grobe Richtungsangabe. Die neue Mitte, darf den Rest angliedern. So glaubt man es zumindest, wenn man sich politisch interessiert, und den "Mainstreammedien" Glauben schenken darf. Doch irgendwie passt weder die goldene Mitte der SPD oder CDU zu mir, noch rechts oder linke Ansichten.


Und ich denke, dass es nicht mir allein so geht.
Vielleicht war ich auch "damals" so glücklich, über die Entstehung der PIRATEN. Die Piratenpartei Deutschland wollte außerhalb des Spektrums arbeiten.
Nun, langsam entwickelt sie sich leider zu einer Partei, die gern in dieser Parteiengliederung mitspielt:

Ob Beteiligung am "Bündnis gegen Rechts" oder die nördliche Initiative gegen Rechtsextremismus. Nicht dass man mich falsch versteht: Extremismus ist für unser Land und unsere Demokratie gefährlich, deshalb bin ich gegen jede extreme Auslegung einer Sachlage: egal ob Rechts, Links oder Religiös!
Doch von einem "Bündnis gegen Links" oder "Aktion gegen Linksextremismus" habe ich nirgends gelesen - ist ja auch gefährlich. Schließlich wird man schnell als Nazi hingestellt. Ähnliches passierte ja als PIRAT Andreas Popp mit der "Jungen Freiheit" sprach. Er musste sich schnell drehen und wenden um nicht vom Spiegel oder von der Bild, ganz zu schweigen von hunderten Blogs als neuer Nazi dargestellt zu werden.

Um bei diesem Beispiel zu bleiben. Die berliner Wochenzeitung ist zwar "rechts" - aber ein presserechtlich erlaubtes Blatt - wäre es auch so gewesen, wenn Popp ein Interview der "jungeWelt" oder gar der "Jungle World" gegeben hätte?


Die Piraten entfernen sich leider immer noch von dem damaligen Glaubensgrundsatz. "Unabhängig von Links und Rechts" zu sein. Das dürften auch viele liberal denkende PIRATEN mitbekommen haben. Nur traut sich kaum einer den Mund zu öffnen!

Lieber enthält man sich seiner Stimme, zeigt auf Sarrazin & Co., nickt wenn die Kirchen "Rechte" ausschliessen wollen und schaut herab auf den Bund der Vertriebenen. Es passt halt nicht zum Zeitgeist, seine konservativen Standpunkte deutlich zu machen.

Allein im Sprachgebrauch: Lieber zwei (unsinnige) denglische Wörter mehr gebrauchen, als richtiges Deutsch zu verwenden. Zumal das dank Rechtschreibreformen der Neuzeit kaum noch einer beherrscht - weder in Schrift noch in Wort.

Wenn ich also mich gegen ein, von sogenannten Antifas konzipierte, Bündnis entscheide, die deutsche Sprache verteidige, bin ich dann automatisch rechts?

Die Preußen könnte da für Parteien und für Deutschland ein Vorbild werden:
Man lies Ausländer in das Land, um den Staat zu festigen, ein Staatenbündnis aufzubauen.
Am Hof - und bei geschäftlichen Dingen - sprach man französisches Deutsch um sich abzuheben, wie die Ärzte mit ihrem Latein. Untereinander sprach man deutsch oder Dialekt.
Man erhob die Demokratie, trotz Monarchen- und Adel-tum, zur politischen Welt, lies Meinungen und Themenstreitigkeiten zu.
Man verfolgte nur ein politisches Ziel: Preussen und Deutschland auf festen Boden zu stellen - unabhängig und unerschütterbar zu machen. Was nicht immer so einfach war, und einige Rückschläge brachte.

Denn, natürlich: Kriege, Geldverschwendungen und Arme gab es damals ebenso, wie heute, doch der Mensch entwickelt sich weiter(?).
Könnte ich also für mich sagen, ich bin weder links noch rechts - ich vertraue darauf, politisch und humanistisch, eine eigene Meinung zu bekommen. Eine Meinung die diskussionsfreudig ist und auch geändert werden kann und darf - und manchmal sollte.
Darf ich also Zeitungen wie die "PAZ" oder die "taz" lesen, ohne gleich in eine Richtung zu tendieren, sondern um meine eigene Meinung zu entdecken? Darf ich auf "Neues Deutschland" surfen und mich bei Bild online belesen?

Also, was bin ich?
Rechts, links, preussisch?

Spätestens zur nächsten Wahl muss ich mich festlegen - und wer da mein Kreuz bekommt? Da bin ich mir unsicher, denn jede Partei scheint derzeit Probleme mit ihrem Sinn des Daseins zu haben :(

(Bilderquellen: Wolfgang Dudda, SPD, Wikipedia)

Dienstag, 26. Januar 2010

Neue Parteien = neue Politik?

Neue Besen kehren gut

Letztes Jahr zeigte die Piratenpartei, dass es gut sein kann, wenn mal wieder ein neuer Wind durch die Parteienlandschaft weht. Ähnlich war es vor 10 Jahren mit den Grünen.

Doch sind die Grünen mittlerweile nicht mehr grün, sondern oft einfach nur "Geld geil" -
die Piraten stecken derzeit in einer Phase der Selbstfindung und des weiteren Aufbaus.

Somit könnte man die PIRATEN mit der SPD vergleichen - ok, noch hat die alte sozialdemokratische Partei mehr Stammwähler, aber sonst?
Noch weiter links, sieht es auch nicht besser aus - mit Oskar "lafo" Lafontaine wird auch hier so mancher Wähler der PDS-WASG-LINKEN den Rücken zukehren.

Aber man kann ja auch mal nach rechts schauen - das Liebespaar FDP und CDU / CSU zeigen sich derzeit wie ein altes Ehepaar. Einer in dieser Dreierbeziehung scheint immer Migräne zu haben - und so vermehrt sich hier auch nichts. Außer klug reden - und ... ja was und?


Es vermehrt sich doch etwas! Durch den sogenannten Linksruck der CDU, da sie einige SPD Stammwähler in NRW braucht, sieht sich so mancher Konservativer nicht mehr in der christlichen Parteienbasis vertreten. Und so kommt, was kommen muss - eine Vermehrung der anderen Art:

Die Idee einer Schaffung eines Sammelbeckens für die rechten der CDU. Was mit Schönhuber und Co. schiefging, könnte heute funktionieren: Eine rechte Partei, rechts von der CDU aber Nazifrei.
CDU Experten warnen seit der Berliner Erklärung davor. Denn das könnte sich als Urne für die CDU/CSU, aber auch für die gelbe FDP, herausstellen. Die FDP hat ihren Machtanspruch der entrückten CDU Wähler zu verdanken - und die CDU einer leisen Führerin, die aussitzt statt mit der Faust zu drohen.

Und so könnte es diesmal wieder ausgesitzt werden: die neuen Rechten - ohne Merkels CDU, dafür mit Biss.

Donnerstag, 21. Januar 2010

FDP in aller Munde und Brieftaschen

Erst, weil sie ihre Traum- Kanalisation Koalition erreichten, und diese starke Gemeinschaft der CDU/CSU und eben der gelben FDP sowas von zündete, das nichteinmal freundlich gestellte Medien diesen Schnellstart wirklich sehen konnten. Weshalb sie noch heute, fast Oppositionsgerecht fragen: War das nicht doch ein Fehlstart?

Nein, mitnichten: Bald zahlen wir alle ein paar Cent Lohnsteuer weniger.
Und wir hätten hoffen können, dass dank der Globalisierungseinsicht der Gelben Simpsons FDP, der Bund der Vertiebenen (BdV) nun sich seinem Ende nähert und die auswertigen Übernachtungen billiger werden.

Mitnichten: Der BdV stellt seine Ansprüche, die nach wie vor berechtigt erscheinen. Und die Hoteliers senken trotz Mehrwertsteuererleichtung erst einmal nicht die Preise. Warum auch?
Die Millionenspende an die FDP muss erstmal wieder eingebracht werden und Westerwelle ist Außenminister! Also sollten seine Übernachtungsmöglichkeiten im Ausland billiger werden! Hier in Deutschland hätte er nichts davon!

Also alles im grünen gelben Bereich?
Ja denn:


(gefunden heute bei Swiss Lupe)

Dazu kann man nun auch nichts mehr sagen, oder?

Aber vielleicht finden wir ja noch Ideen, wo uns Westerwelle und Co. helfen können. Nach der 100ten Idee schreiben wir diese als Überraschungspaket an Swiss Lupe:
Lupe, der Satire-Blog: FDP, denn uns kann man kaufen!
Lassen wir die Köpfe rauchen!

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