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der Pruzzen - Preußen - Deutschland - Europa

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Donnerstag, 5. Januar 2012

Wenn der AB 2mal klingelt

Nicht nur der Anrufbeantworter von Wulff ist dieser Tage schwer beschäftigt.
Auch die Zeitschrift "Blaue Narzisse" (BN) hat einen und berichtet:
Nachdem „Nazi Leaks“ Adressen und Telefonnummern von Autoren der WochenzeitungJunge Freiheit veröffentlicht hatte, erhielt heute BN-Chefredakteur Felix Menzel einen Anruf. Am anderen Ende meldete sich das „Zentralbüro der Antifa“. Menzel wurde während des Telefonats unter anderem als „Nazischwein“ und „schwul“ beschimpft. Zudem drohte die Antifa, ihn zusammenzuschlagen. Menzel schnitt einen Teil des Telefonats mit. Einen Ausschnitt stellt BlaueNarzisse.de zum Download bereit.
Zudem erstattete der BN-Chefredakteur Strafanzeige gegen Unbekannt. Vielleicht läßt sich ja sogar über den Tonmitschnitt der Täter ermitteln. Dennoch ist Menzel skeptisch: „So traurig es ist, hauptsächlich habe ich die Anzeige erstattet, damit sie wenigstens in die Statistik linksextremer Straftaten aufgenommen wird.“

Dienstag, 13. April 2010

Was ist Antifaschismus?

Der Poilitikwissenschaftler Prof. Dr. Hans-Helmuth Knütter hat über die deutschen Konservativen e.V. die Bröschüre "Antifaschismus - der geistige Bürgerkrieg" veröffentlicht.
Über 60 kritische Seiten erwarten den Leser, von dem eine gewisse Vorbildung erwartet wird.
Interessant hierbei sind die Thesen des wegbrechenden bzw weggebochenen Ideologismus  und die psychologische Abhandlung des Antifaschismus und der Antifaschisten. Dabei wird mit rechten wie linken Parteien und Vereinigungen in Deutschland abgerechnet. Oft versucht Knütter allerdings alles auf die "Anti-" also Gegenschiene zu schieben und setzt dabei voraus, dass das Gegen existieren muss (bzw. existiert haben muss).
Für geschichtsinteressierte Leser dürfte dabei vor allem der Abschnitt über die sogenannten Feindstaatenklauseln interessieren. Hieraus entwickelt der Professor auch seine Thesen der rechten und linken Politik, der Erpressbarkeit der BRD und die Weiterentwicklung nach 1989 in der BRD und seiner Partnerstaaten.

Donnerstag, 11. Februar 2010

persönlich: Was bin ich?

Rechts und Links, gilt als politische grobe Richtungsangabe. Die neue Mitte, darf den Rest angliedern. So glaubt man es zumindest, wenn man sich politisch interessiert, und den "Mainstreammedien" Glauben schenken darf. Doch irgendwie passt weder die goldene Mitte der SPD oder CDU zu mir, noch rechts oder linke Ansichten.


Und ich denke, dass es nicht mir allein so geht.
Vielleicht war ich auch "damals" so glücklich, über die Entstehung der PIRATEN. Die Piratenpartei Deutschland wollte außerhalb des Spektrums arbeiten.
Nun, langsam entwickelt sie sich leider zu einer Partei, die gern in dieser Parteiengliederung mitspielt:

Ob Beteiligung am "Bündnis gegen Rechts" oder die nördliche Initiative gegen Rechtsextremismus. Nicht dass man mich falsch versteht: Extremismus ist für unser Land und unsere Demokratie gefährlich, deshalb bin ich gegen jede extreme Auslegung einer Sachlage: egal ob Rechts, Links oder Religiös!
Doch von einem "Bündnis gegen Links" oder "Aktion gegen Linksextremismus" habe ich nirgends gelesen - ist ja auch gefährlich. Schließlich wird man schnell als Nazi hingestellt. Ähnliches passierte ja als PIRAT Andreas Popp mit der "Jungen Freiheit" sprach. Er musste sich schnell drehen und wenden um nicht vom Spiegel oder von der Bild, ganz zu schweigen von hunderten Blogs als neuer Nazi dargestellt zu werden.

Um bei diesem Beispiel zu bleiben. Die berliner Wochenzeitung ist zwar "rechts" - aber ein presserechtlich erlaubtes Blatt - wäre es auch so gewesen, wenn Popp ein Interview der "jungeWelt" oder gar der "Jungle World" gegeben hätte?


Die Piraten entfernen sich leider immer noch von dem damaligen Glaubensgrundsatz. "Unabhängig von Links und Rechts" zu sein. Das dürften auch viele liberal denkende PIRATEN mitbekommen haben. Nur traut sich kaum einer den Mund zu öffnen!

Lieber enthält man sich seiner Stimme, zeigt auf Sarrazin & Co., nickt wenn die Kirchen "Rechte" ausschliessen wollen und schaut herab auf den Bund der Vertriebenen. Es passt halt nicht zum Zeitgeist, seine konservativen Standpunkte deutlich zu machen.

Allein im Sprachgebrauch: Lieber zwei (unsinnige) denglische Wörter mehr gebrauchen, als richtiges Deutsch zu verwenden. Zumal das dank Rechtschreibreformen der Neuzeit kaum noch einer beherrscht - weder in Schrift noch in Wort.

Wenn ich also mich gegen ein, von sogenannten Antifas konzipierte, Bündnis entscheide, die deutsche Sprache verteidige, bin ich dann automatisch rechts?

Die Preußen könnte da für Parteien und für Deutschland ein Vorbild werden:
Man lies Ausländer in das Land, um den Staat zu festigen, ein Staatenbündnis aufzubauen.
Am Hof - und bei geschäftlichen Dingen - sprach man französisches Deutsch um sich abzuheben, wie die Ärzte mit ihrem Latein. Untereinander sprach man deutsch oder Dialekt.
Man erhob die Demokratie, trotz Monarchen- und Adel-tum, zur politischen Welt, lies Meinungen und Themenstreitigkeiten zu.
Man verfolgte nur ein politisches Ziel: Preussen und Deutschland auf festen Boden zu stellen - unabhängig und unerschütterbar zu machen. Was nicht immer so einfach war, und einige Rückschläge brachte.

Denn, natürlich: Kriege, Geldverschwendungen und Arme gab es damals ebenso, wie heute, doch der Mensch entwickelt sich weiter(?).
Könnte ich also für mich sagen, ich bin weder links noch rechts - ich vertraue darauf, politisch und humanistisch, eine eigene Meinung zu bekommen. Eine Meinung die diskussionsfreudig ist und auch geändert werden kann und darf - und manchmal sollte.
Darf ich also Zeitungen wie die "PAZ" oder die "taz" lesen, ohne gleich in eine Richtung zu tendieren, sondern um meine eigene Meinung zu entdecken? Darf ich auf "Neues Deutschland" surfen und mich bei Bild online belesen?

Also, was bin ich?
Rechts, links, preussisch?

Spätestens zur nächsten Wahl muss ich mich festlegen - und wer da mein Kreuz bekommt? Da bin ich mir unsicher, denn jede Partei scheint derzeit Probleme mit ihrem Sinn des Daseins zu haben :(

(Bilderquellen: Wolfgang Dudda, SPD, Wikipedia)

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