Nicht die beiden, im Iran gefangenen, Journalisten beherrschen das Rand-Thema in den Medien, auch nicht der S21-Kompromissversuch, sondern eine Familie mit 7 Kindern und der dazugehörige Staatsapparat.
In der BRD darf man nämlich einen Antrag stellen, also typisch deutsch, wenn das 7. Kind in die Windeln macht. Dieser Antrag hat zur Folge, dass der jeweilige amtierende Bundespräsident Pate des Kindes wird und ihm einige Euros zugesteckt werden. Knapp 76.500 Mal klappte dies mehr oder minder gut.
Nun aber kam ein Kind auf die Welt, welches sich böse Eltern aussuchte. Die Frau Mama soll dem "
Ring nationaler Frauen" nahe stehen oder zugehören. Herr Papa wiederum soll den, mittlerweile verstorbenen, Rechtsanwalt und NPD-Mitglied Jürgen Rieger besser gekannt haben. Zwei mal NPD - das geht ja nun mal gar nicht!
So, oder so ähnlich, muss das Oberhaupt des Ortes gedacht haben, in dem die Müllabfuhr wahrscheinlich nun einige Pampers mehr abfahren darf. Statt der Bürgermeister die zwei Probleme im stillen Kämmerlein ausmacht, sind
taz & Co. nicht weit - sie stellen die Geschichte öffentlich dar. Fast in BILD Manier, könnte man meinen, denn auf Kollateralschäden wird keine Rücksicht genommen. Bei 7 Kindern, müsste rein rechnerisch, wenn keine Zwillinge oder Drillinge dabei sind, zumindest das älteste Kind in der Schule und weitere Kinder im Kindergarten bzw. KiTa sein. Wie Lehrer, Erzieher und somit die anderen Kinder und deren Eltern reagieren könnten, war anscheinend unwichtig.
Viel eher geisterte in der konservativen Presse das Stichwort "Sippenhaft" umher ...