Die ehemalige Präsidentin regt sich darüber auf, dass ein Abgeordneter des berliner Senats Kopftuch trägt. Nicht wegen einer vielleicht ausgesprochenen Kleiderordnung oder weil es unästhetisch sei.
Über einen offenen Brief, der bei welt.de abrufbar ist, schrieb Charlotte Konbloch:
Mir erschließt sich nicht, warum ein kluger junger Mann wie Sie in der politischen Öffentlichkeit bewusst ein sogenanntes Palästinensertuch trägt. Bei aller Sympathie für Ihren politischen Protest, der sich durchaus auch in der Kleidung artikulieren kann, scheint es, als sei Ihnen die besondere Bedeutung dieses Tuches nicht in letzter Konsequenz bewusst. Es handelt sich hierbei nicht nur um ein Symbol der Befreiungsbewegungen in der Dritten Welt und der ihr verbündeten westlichen Linken. Ein Palästinensertuch steht unmissverständlich für Nationalismus, bewaffneten Kampf und Anti-Zionismus.Mehrere Dinge fallen einem dabei auf:

