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Mittwoch, 27. März 2013

Pressefreiheit 2013



Der neue Report über die Pressefreiheit, herausgegeben von Reporter ohne Grenzen, enthält wenige Überraschungen. Deutschland bleibt auf seinem angestammten Platz - gleich vor  Namibia und Costa Rika - Platz 17!

||Deutschland steht auf der weltweiten ROG-Rangliste der Pressefreiheit auf Platz 17 von 179,
also innerhalb Europas etwa im Mittelfeld. Ins Auge sticht vor allem die abnehmende Vielfalt der
Presse: Aus Geldmangel arbeiten immer weniger Zeitungen mit eigener Vollredaktion, mehrere
Redaktionen wurden 2012 komplett geschlossen. In vielen Regionen gibt es keine
konkurrierenden Printmedien mehr. Gleichzeitig steigt die Zahl der von Unternehmen bezahlten
Beiträge, die sich immer stärker – und für den Leser kaum erkennbar – mit journalistischen
Inhalten mischen.
Zudem gelangen Journalisten oft nur schwer an Informationen von Behörden. Anfragen werden
häufig nur langsam und gegen hohe Gebühren beantwortet, fünf Bundesländer haben nach wie
vor keine eigenen Informationsfreiheitsgesetze verabschiedet. Hinzu kommen Diskussionen um
ein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung auf Bundesebene, das den Schutz journalistischer
Quellen bedroht und potenzielle Informanten abschreckt. Positiv hervorzuheben ist ein
Bundesgesetz vom August 2012, das Journalisten bei investigativen Recherchen stärker vor
Durchsuchungen schützt. Mit Sorge beobachtete Reporter ohne Grenzen hingegen, dass
Neonazis oder islamistische Gruppen mehrfach kritische Berichterstatter bedrohten.|| berichten die Reporter ohne Grenzen.


Samstag, 9. März 2013

Organhandelskandal und Pressefreiheit

Vorab: Mir ist es egal, ob ein Berichterstatter "rechts" oder "links" ist - dies sind demokratische Grundwerte, und diese müssen verteidigt werden! Genau dies beschreibt die Presse- und Meinungsfreiheit!
Zumal "links" und "rechts" schwammige Begriffe sind - Aber zum Thema:

||Mit einer vom 27.07.2012 erfolgten Berichterstattung unter dem Titel„Organspendenskandal in Göttinger Klinik: Ermittlungen wegen Tötungsdeliktes. Mussten Deutsche sterben, weil Jordanier bevorzugt wurden?“ berichteten wir über ein bis heute anhaltendes Ermittlungsverfahren gegen einen Göttinger Transplantationschirurgen.Dieser soll die Daten seiner Patienten gefälscht haben, um dadurch schneller an geeignete Organe zu gelangen. Benachteiligte (deutsche) Patienten könnten dadurch geschädigt, sogar gestorben sein. Die Hintergründe dieser ihm vorgeworfenen Strafhandlungen sind bisher unklar. Seit Januar 2013 sitzt der Transplantationsarzt darüber hinaus in Untersuchungshaft. Trotz dieser offensichtlich schwerwiegenderen Probleme hat der ehemalige Chefarzt gegen die KOMPAKT-Nachrichten eine einstweilige Verfügung auf Unterlassung der Nennung seines vollständigen Namens erwirkt.

Freitag, 27. Januar 2012

andere Vorstellungen von den Grenzen freier Meinungsäußerung

Das trifft einem eigentlich in der Magenkuhle - doch die Regierenden wird es kaum interessieren. Twitter, der Kurzblogdienst, möchte demnächst landesweit zensieren, meldet turi2:
Dadurch ist es möglich, den Zugriff auf Tweets aus einzelnen Ländern zu blockieren, in denen diese gegen nationale Gesetze verstoßen, kündigt Twitter in einem Blogeintrag an. Explizit genannt werden etwa rechtextreme Nazi-Inhalte, die in Deutschland und Frankreich gesetzlich verboten sind. Offiziell begründet Twitter die Zensur mit dem internationalen Wachstum, auch in Länder, die "andere Vorstellungen von den Grenzen freier Meinungsäußerung" haben und so sehr davon abweichen, dass es für Twitter nicht

Dienstag, 3. Januar 2012

Steinigung: Anzeigen, Rücknahmen, Veröffentlichungen

Wie fänden Sie es, wenn der Konkurrent Ihres Arbeitgebers Ihre Adresse veröffentlicht. In der Bild, auf Seite 1. Einfach so - klar, mit Telefonnummer, Kontostand und Details aus Ihrem Sexleben ...
Gute Idee? Aber auf so eine Idee würde keiner kommen?

Sowas ähnliches entspringt aber der Realität:

Mitarbeiter der Wochenzeitung "Junge Freiheit" fanden zum Beispiel Ihre Adresssätze auf Indymedia und der Anonymous-Seite Nazi-Leaks wieder (PruzzenBlog berichtete). Vielleicht traf es auch Autoren anderer Zeitungen oder Zeitschriften.

Samstag, 17. Dezember 2011

Freiheit gelöscht

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, Pressefreiheit ebenso.
Diese (persönlichen) Rechte finden ihren Anfang in der preußisch-deutschen Geschichte, allerdings findet man auch in der deutschen Geschichte häufig ihr Ende. Egal ob unter den Nationalsozialisten oder unter den Sozialisten: wer Einfluss hatte - egal wie gering - wurde abgeschafft.

Heute scheinen wir uns auf ähnlichem Wege zu bewegen. Ein Beispiel:

Montag, 22. August 2011

Das Danke und der Aufruhr

Am  13.08. d. J. brachte die Tageszeitung "junge Welt" in wenigen Zeilen ein Danke auf die Titelseite. Politisch  incorrect, politisch gewollt und Werbung mal ganz anders.
Das Danke auf der Titelseite war also wohlüberlegt und brachte bei den politisch achso korrekten Zeitungen und Zeitschriften das Fass zum Überlaufen. Die "jW" ist nun nicht mehr das Kommunistenblatt der Linken, denn die Wege des Kommunismus sind übergangen worden. Leser der Zeitung streiten sich, ob die folgenden Zeilen sinnvoll, notwendig oder einfach nur verrucht waren:

Dienstag, 5. April 2011

Anti Atom BRD vs USA

Ein sehr interessanter Bericht zum Unterschied der Berichterstattung über Japans Leid - Erdbeben, Tsunami und AKW Störfall - zwischen den BRD - Medien und den Medien in den USA, spezieller in Kalifornien, schrieb Dirk Maxeiner auf der Achse des Guten. Unbedingt lesen - und nachdenken, warum "unsere" Medien so und nicht anders berichten - und den BRD Bürger aufstacheln ...
Danke!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Wie Sarrazin die Auflage steigert

Die FAZ hatte zu Weihnachten Herrn Dr. Sarrazin (viel) Platz eingeräumt. Eine Art Weihnachtsansprache und Rückblick.
Logisch, dass der Artikel die Medien und Blogs in Deutschland zur Aufruhe brachte - besonders die sogenannten "linken" unter ihnen. Logisch auch, dass solch ein Aufmacher so manchen Zeitungskioskverkäufer dazu verleitete einmal mehr den FAZ Strichcode einzuscannen.
Doch viel neues stand nicht darin - muss auch nicht, wenn der Name zählt. Seine Bilanz und der Titel mit der Verbindung "Staatskrise" und "auslösen" reichen

Doch was macht man, wenn man sich Dr. Sarrazin nicht leisten kann - moralisch, ethisch oder materiell? Wie eben jene linken Journalien?
Die Antwort ist so einfach, dass selbst "der Freitag" darauf kommt:

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Warum Südländer keine Südländer sind


Bunte Blätter-Vielfalt - © Rainer Sturm  / PIXELIO.de 

Ist es nicht erstaunlich,
wie schnell in Deutschland ein Italiener Karl G. heißt oder eine Chinesin Maria M.?

Das daran nicht immer die Polizeiberichte schuld sind, oder gar der verantwortliche (Chef) Redakteur, sollte einmal erwähnt werden.
Bevor also wieder auf die armen "Medienfuzzis" eingehauen wird, sollte man sich den Pressekodex anschauen:


Sonntag, 12. Dezember 2010

Wikileaks ist Presse?

Die Medien haben eine besondere Verantwortung, lernt man, sobald man Journalist, Redakteur und dergleichen werden möchte. Und man darf sich diesen Satz nicht nur hinter die Ohren schreiben - sondern auch regelmässig anhören.

Da gibt es Worte die nicht publiziert werden (sollen),
Sätze die niemanden erreichen (sollen) und
Bilder die nicht abgedruckt werden (sollen).

Zum einen zum Schutz des Mediums - zum anderen aber auch zum Schutz des Konsumenten.

Gleichzeitig gibt das Gesetz den Medien eine umfassende Freiheit - so dass man unabhängig berichten (sollte) kann. Ohne Angst haben zu müssen, seine Quellen aufzuzeigen oder gar für das geschriebene, gesprochene, Wort in Haft zu kommen. Sogleich wird mit der Pressefreiheit in einer Demokratie gewährleistet, dass sich Medien rechts und links sowie mittig ausdrücken dürfen.
Bleibt die Frage, was sind Medien?

Mittwoch, 28. Juli 2010

Freiheit im Internet?

Das man nicht anonym im Internet unterwegs ist, sollte mittlerweile jeder wissen. Jederzeit ist nachzuvollziehen, wo ihr wann gewesen seid, welche Seiten ihr gelesen und geschaut habt. Und ob es politisch korrekt - oder sexistisch war ;)
Also Achtung!
Doch jetzt sickerte etwas mehr durch:


Internet-Publikationen sollen auf staatliche Lizenzen angewiesen sein


Jeder Blog aus Deutschland eine Lizenz, wie nach dem Krieg, als jede Zeitung die Erlaubnis brauchte herauszugeben zu werden? Wie jeder Radio- oder TV Sender in Deutschland eine Lizensierung der Medienbehörde braucht?

Freitag, 23. Juli 2010

Scherenschnitt an der Pressefreiheit ala DDR

Manche Wünsche erstaunen. So mag Frau Aygül Özkan wohl die DDR. Nicht komplett, aber zumindest die Pressefreiheit des östlichen deutschen Staates scheint ihr zu gefallen.
Oder wie sonst kommt die Integrationsministerin Niedersachsens auf die Idee einer "Mediencharta Integration"? Nach dem Vorstoß kkik (keine Kreuze im Klassenzimmer) nun die Beschneidung der Presse. Beschneidung dürfte ja gut klingen für die Hamburgerin mit migrantischen Wurzeln.

Samstag, 10. Juli 2010

von links nach rechts lesen wir

Die Gefahr der Medieneinschränkung

Was mir an unserer Medienlandschaft gefällt?
Dass es diese auch noch offline gibt. So kann sich der BRD Bewohner nicht nur im Internet belesen, sondern auch vom Hörfunk beschallen und vom Fernsehen berieseln lassen. Doch hier sind die Meldungen und Mitteilen meist recht kurz - oder in etwa die gleichen. Oft sogar im Wortlaut.
Hier bietet die Zeitungs- und Zeitschriftenvielfalt im Kiosk die große Chance sich umfassend zu informieren.
So gibt es die obligatorische Wirtschaftsfachpresse oder esoterisches; es gibt die Fachzeitschrift zum Gärtnern oder die Architekturwoche und es gibt die politischen Blätter.
Doch hier möchte so mancher weniger sehen. Weil die Meinung (-svielfalt)  im Blätterwald ihm nicht passt.

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