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der Pruzzen - Preußen - Deutschland - Europa

MeinungsBlog

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Sonntag, 28. August 2011

Hoheit in Hochzeit

Heiraten solle nur, wer das Geld zur Scheidung parat liegen hat, hetzt so mancher, wenn er die Hochzeitswagen hupen hört.
Doch in Potsdam werden die Gedankengänge wohl anders gewesen sein. Zum einen wurde Geschichte weitergeführt. Eine Historie die die Bundesrepublik der deutschen Bundesländer am liebsten in die Vergangenheit schicken würde, doch das Motto Zurück in die Zukunft war wohl gegenwärtig, als das hohe Haus von Hohenzollern zur Hochzeit antrat.

Eigentlich ist es mehr etwas für Bunte, Gala und dergleichen - doch hat ein Teil der bundesrepublikanischen Gesellschaft doch daran teilgenommen, als Prinz Georg Friedrich von Preußen seine Sophie zu Ilsenburg ehelichte. Vielleicht ist die Monarchie und der Adel gar nicht so weit weg aus den Köpfen des Volkes?

Donnerstag, 18. August 2011

Vor-Vor-...läufer der BRD gegründet


In jedem "normalen" Nationalstaat würde der heutige Tag fett und kursiv im Kalender stehen. Denn heute vor 145 Jahren fing die moderne deutsche Geschichte an.
Am 18. August 1866 wurde der norddeutsche Bund, unter der Führung von Preußen, gegründet. Darauf konnte die Bismarksche Politik aufbauen. Denn der norddeutsche Bund war nicht nur ein militärisches Bündnis, er war auch ein Vorläufer einer politischen Union.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Wer ist eigentlich die Deutschen? III

Teil 3, einer Überlegung. Teil I und II finden Sie hier und hier.

Was passiert eigentlich, wenn die BRD wirklich souverän wird?
Was passiert, wenn die Bundesländer sich unabhängig vom Bund machen - geht das überhaupt?

Wenn die BRD eigenstaatlich ist, werden sich Fragen ergeben, ob die BRD wirklich der Rechtsnachfolger des deutschen Reiches ist. Hat die BRD (und die damalige DDR) dann umsonst Kriegszahlungen geleistet?
Was passiert wenn die reichen Regionen der Bundesrepublik ausscheren? Wenn Bayern wieder zu Bayern wird? Muss Bayern dann weiterhin die BRD-Staatsschulden tragen?

Und überhaupt - auf welchem internationalem Recht wurden die Neudeutschen Staaten BRD und DDR gegründet?

Montag, 27. Juni 2011

Wer ist eigentlich die Deutschen? II

Anfang des Monats stellten wir im PruzzenBlog diese Frage schon einmal.
Drei sehr interessante Kommentare - mit einer Verlinkung fanden sich dazu ein. Grund genug, diesem Thema weiter nachzugehen.

Die Deutschen - eine Geschichte, viele Völker. Die Rede ist heute von BRD, Hitlerdeutschland und deutsches Reich. Schlagwörter wie der Haager Landkriegsordnung machen dieser Tage die Runde. Demnach müssten jetzt alle Besatzer des Deutschen Reiches abziehen.
Doch wir wollen noch weiter zurück - noch bevor Preußen verboten wurde, bevor Bundesländer einen neuen Nationalstaat ergaben. Wir drehen das Geschichtsrad zu den damaligen Fürstentümern und staatlichen Grenzen - denn das sind die Deutschen:

Freitag, 10. Juni 2011

DSF äääh PRF

Die Deutsch Preussisch Sowjetische Russische Freundschaft hat heute eine Art Ehrentag.
Bereits am 10.06.1802 schlossen König Friedrich Wilhelm III. und Zar Alexander I. von Russland einen Freundschaftsbund - einen Bund fürs Leben. Leider hielt die Freundschaft gen Osten - wie die Staatenfreundschaft gen Westen - nie sehr lange, dennoch war sie wichtig für die Entwicklung Europas.
Preußens Politik, heute würde man globale Friedenspolitik dazu sagen, war überaus erfolgreich und kam allen unmittelbar beteiligten Völkern zu gute - und eben nicht wie heute, nur den staatstragenden Mächten.


Sie wollen zeigen, was Sie denken?
16046598-23020424 Jetzt neu: Das Preußenshirt mit der Hymne!

Montag, 23. Mai 2011

unpolitische Mitte

Mal ein bisschen Heimatkunde (Erdkunde) heute:
In Niederdorla (Thüringen) liegt die geographische Mitte der BRD, wenn man nach den Breiten- und Längengraden geht. Mühlhausen wäre damit die "mittigste" Stadt der BRD.
Niederorla ist auch der theoretische Mittelpunkt, wenn man die BRD-Karte austariert. Allerdings verschiebt sich der Punkt dann um 4,5km Richtung Süden.
Wenn man allerdings das reine Landgebiet der BRD nimmt, so entsteht der sogenannte Schnittpunkt bei Besse, unweit von Kassel (Hessen).
Doch auch Landstreit, in der Nähe der Wartburg kann sich als Mittelpunkt sehen. Genauer liegt hier der Schwerpunkt des Staatsgebietes der BRD. Hier werden zur Berechnung ebenso nur die Landmassen ermittelt, also ohne Seemeilenzone. Mit der Zwölfmeilenzone ergibt die Berechnung wiederum ist Dingelstädt-Silberhausen (Eichsfeld, Thüringen) die Mitte der BRD.
Auch Niedersachsen kann sich rühmen:

Sonntag, 27. Februar 2011

Werte verraten - Staat untersagt!

 Preussen (blau) nach dem ersten Weltkrieg
  Based on map data of the IEG-Maps project
(Andreas Kunz, B. Johnen
and Joachim Robert Moeschl: University of Mainz) 

 
Schon oft haben wir hier über Werte gestritten. Werte, welche Mitteleuropa zu einer starken Macht heranreifen lassen hatten. Grundsätze, welche das Leben zum Teil solidarisch, sozial unterstützend ermöglichten. Einfach gesagt, diese Werte, von denen das Ausland immer noch denkt, die Deutschen hätten es. Dabei waren es nie "die Deutschen" - denn Deutschland war schon immer eine Art Sammelbegriff.
Einerseits die Nord-/Südgrenze, welche sich allein schon anhand der größten Religionszweige zeigte. Im Norden das protestantische; im Süden der katholische Einfluss.
Doch gerade der Norden, also der alte Staat Preussen stand für viele moderne Werte ein, Werte die wir heute brauchen. Doch Preußen als Staat und als geschichtsträchtiges Element war (ist) unerwünscht:
Zum ersten Mal wurde Preußen über den Preußenschlag beerdigt, das zweite Mal von den Allierten Siegermächten nach dem 2. Weltkrieg. Hatte man Angst?
Ein wenig Aufschluss bringt ein Artikel der Preußischen Allgemeinen Zeitung (PAZ):

Mittwoch, 5. Januar 2011

Bundes ohne Heer

Die Bundeswehr möchte nicht mehr die reformierte Armee sein - sondern ... ja was eigentlich?
Genug Worte wurden gewechselt, geschrieben, vermutet und (ver)spekuliert.
Deshalb heute - passend zum Datum nur einen kurzen Eintrag:
werbung:

:werbung ende

05.01.1717 - Einführung der Staats- und Heeresreform durch Friedrich Wilhelm I. in ... in Preussen!

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Früher Heilstätte - heute spukt es

 Das Wappen von Beelitz 
Das Bundesland Brandenburg hat wahre Schätze. Flora und Fauna sind wertvoll, ebenso wie manches von Menschenhand errichtetes Werk.
Eines davon: die Lungenheilanstalt Beelitz Heilstätten.
Unweit von Berlin gelegen erbaute hier die Landesversicherungsanstalt zwischen 1898 und 1930 einen der größten Komplexe für die Medizin. Die Besonderheiten dabei: draussen im Grünen und doch für Arbeiter erbaut und genutzt. Die zweite Besonderheit: Eine Lungenheilanstalt, also eine besondere Fachrichtung im Krankenhauswesen für Männer und Frauen . Allerdings getrennt
Bis zur Vollendung gab es zwei Bauphasen und eine Erweiterung.
Bis 1902 geleitet von den Architekten Schmieden und Boethke, anschliessend leitete der Architekt Schulz den Baufortschritt.
Nicht nur, dass es der Medizin große Sprünge ermöglichte, auch aus dem technischen Aspekt her, baute sich das Sanatorium einen Weltruf  auf.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Körner sprach:

‎"Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten,
vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk und es gnade euch Gott."

Carl Theodor Körner - Deutscher Dichter- Gefallen 1813 im Freiheitskrieg gegen Napoleon.

werbung:

:werbung ende

Freitag, 19. November 2010

achtzig Prozent mehr

Nach Medienmeldungen verzeichnet die BRD derzeit einen Höchststand der Asylanträge.
Demnach stellten 4755 Personen einen Erstantrag im Oktober gegenüber 2637 Personen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Nach Jahresberechnungen liege man damit bei etwa 32.000 Personen mit Erstantrag im Jahre 2010. Nach der Berechnung wäre es eine Steigerung von gut 42%.
Am höchsten vertreten seien, nach der Statistik, Asylbewerber aus Afghanistan, Irak und Somalia.

Unter Asyl - nach Wikipedia -:
 versteht man Zufluchtsort, Unterkunft, Obdach und Freistatt bzw. Freistätte, aber auch Schutz vor Gefahr und Verfolgung. Im speziellen meint man damit die temporäre Aufnahme Verfolgter.
Im Vergleich:
1685 flüchteten etwa 50.000 Hugenotten aus Frankreich in das damalige Deutschland, respektive nach Preussen. 20.000 von ihnen bauten sich in Brandenburg - Preußen ein neues Leben auf.

Beide Fakten kann man mitunter schlecht vergleichen, da im oberen Abschnitt nur die Erstanträge statistisch aufgezeigt wurden und die Hugenotten zumindest von der preußischen Führung gern gesehene Neubürger waren.  Des weiteren war damals Deutschland anders strukturiert - Städte waren kleiner, Landstriche größer.
Dennoch zeigt es, anhand des Zahlenmaterials, dass wir heute in etwa genauso viele Asylbewerber mit Erstantrag aufnehmen, wie im Jahre 1685. Dazu kommen die Neubürger Deutschlands, durch Heirat, Zuzug oder andere Einreisewege.

Mittwoch, 17. November 2010

Schloss gesprengt!

Bild: Förderverein Berliner Schloss e.V.
von Facebook übernommen
Eines der wichtigsten Machthäuser wurde gesprengt - mitten in Deutschland.
Es war der 17.11. 1950. Das Berliner schloss wurde in der DDR dem Boden gleich gemacht!
Heute kämpft u.a. der Förderverein Berliner Schloss e.V. für den Wiederaufbau. Politik und Geldgeber ziehen aber nur selten an einem Strang. Dabei war das Berliner Schloss mal wichtig:

Freitag, 6. August 2010

Todesstrafe abgeschafft

Das was andere Länder nicht schaffen, ist in Deutschland, genauer in Preussen, schon Schnee von vorgestern.
Die Todesstrafe!

Als erste deutsche Volksvertretung hatte nämlich die Preußische Nationalversammlung die Todesstrafe abgeschafft. 
Es war der 04. August 1848.


Doch nicht nur diese vorwärtsgerichtete Politik ist der Nationalversammlung von Preußen zuzuordnen: 

Montag, 19. Juli 2010

Mythos Luise

Heute, am 19. Juli, verstarb der weibliche Mythos Preussens : Jung, Schön und Krank - Luise, Königin von Preußen; Gemahlin von Friedrich Willhelm, dem Kronprinzen und späteren König von Preußen.





Luise Auguste Wilhelmine Amalie wurde als dritte überlebende Tochter des Erbprinzen Karl Ludwig Friedrich von Mecklenburg-Strelitz geboren. Ihr Vater war bis 1787 Gouverneur in Hannover und diente in der englisch-hannoverschen Armee.

Luise  von Mecklenburg-Strelitz hatte eine leichte Kindheit, erzogen und gebildet von Fräulein von Gelieux, in Darmstadt bei der Großmutter.
3 Jahre vor der großen Hochzeit verweilte sie mit ihren Geschwistern anlässlich der Krönung Leopolds II. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation in Frankfurt und wohnte bei Goethes Mutter. 1792 war sie bei der Krönung  Franz II. anwesend - und von  König Friedrich Wilhelms II. von Preußen als Heiratskandidatin seiner Söhne entdeckt.
Seine Worte 
 “Niemals sah ich vorher und auch niemals nachher ein so entzückendes Wesen wie die Kronprinzessin, von regelmäßiger und edler Schönheit verband sie mit dem reizenden Antlitz einen Ausdruck von Sanftmut und Bescheidenheit, der ihr alle Herzen gewann ... Friederike erschien sicherer und gewandter im Auftreten ... aber die ältere, schön in ihrer einfachen Schönheit, hatte eine schüchterne Miene, die ihren Reiz noch erhöht.”
stehen noch heute in den Geschichtsbüchern. 
Am 24.12.1793 heiratete sie den damaligen Kronprinzen Friedrich Willhelm III

Mittwoch, 14. Juli 2010

alte Sprüche - aktuell wie morgen

Es gibt Aussagen von gestern, die sind noch heute aktuell.
Leider werden selten die Aussagen vom Nachbarn Willi hinterlegt, welche zu recht oft hätten aufgeschrieben werden sollen. So doch wenigstens Aussagen der; wie sagt man heute - der V.I.P.s, Stars und Sternchen ?; prominenten Menschen der Zeitgeschichte.
Heute einige Zitate aus der Feder, dem Munde eines bedeutsamen Herrschers: 

Dienstag, 13. Juli 2010

Das Preussen Lied

Das patriotische Lied der Preußen, welches sogar zwischendurch den Stand der Nationalhymne erkor, bestand ursprünglich aus 6 Strophen. Gedacht als Geburtstagsgeschenk für Friedrich Willhelm III.
Bernhard Thiersch schrieb den Text 1830 in Halberstadt. 1832 vertonte August Neithardt die Strophen.
1851 wurde das Preußenlied um die 7. Strophe erweitert.
Den Text und natürlich den Hörgenuß könnt ihr weiter unten erleben:

Dienstag, 29. Juni 2010

Geschichte - der 29.06.

Heute, allerdings vor 162 Jahren, warf General von Wrangel nicht nur die Dänen bei Haldensleben zurück. Sondern heute vor 179 Jahren starb auch der Reformer in der preussischen Geschichte:
Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein in Cappenberg.


Mit 16 studierte der spätere Staatsmann Jura, Geschichte und Wirtschaftswissenschaft. "Nebenbei" erlernte er die Grundzüge des modernen Verfassungsdenken unter altdeutscher Libertät, sowie die Verfassung und Struktur des Heiligen Römischen Reiches.
Diese Ausbildungen und seine Erfahrungen aus diversen Praktikas im Staatsdienst sollen die Grundlagen seiner Reformideen gewesen sein. Bereits 1804 wurde er preussischer Staatsminister. 1807 übernahm der Freiherr die Staatsgeschäfte an der Memel. Bereits hier erläuterte er die Erbuntertänigkeit als Unrecht. Ein Jahr später entwickelte er die freiheitliche Städteordnung. Ein Prinzip, bei denen die Selbstverwaltung als Grundbestandteil angesehen werden kann. Ähnliches beruht heute in den Kommunen und den einzelnen Bundesländern als Basis.

Montag, 21. Juni 2010

Kurz gegen Lang - Links gegen Preußen

Man stelle sich vor, in Frankreich oder Polen - oder von mir aus auch in Amerika - wird eine kleine Mannschaft in Historie ausgebildet und "vereidigt". Schlimm so etwas, oder? Wenn die Amis noch heute ihren Bürgerkrieg nachstellen, Franzosen ihre Revolution oder gar Napoleon.
Noch schlimmer scheint es zu sein, wenn Preußen dargestellt werden. So geschehen in Potsdam:
Mit Lärminstrumenten und Transparenten zog ein etwa 20-köpfiger Trupp links eingestellter Jugendlicher auf den Kutschstallhof. Von Lutz Boede dirigiert, dem mittlerweile 45-jährigen Leader der Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär, protestierten sie gegen die öffentliche Musterung neuer Mitglieder für den Uniformverein, die erstmals wieder in der Innenstadt stattfand. Dort mussten die touristenwirksamen Auftritte Mitte der 1990er Jahre eingestellt werden, nachdem die Riesengardisten von Kampagne-Mitgliedern mit Eiern, Tomaten und später auch mit Knallfröschen beworfen worden waren.

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