Passend zum gestrigen Entscheid zum Friedensnobelpreis, lassen wir heute Andreas Keltscha zu Wort kommen, der sich schon vor Monaten Gedanken zum Euro machte. Das der Friedensnobelpreis nach Obama und der EU als Preisträger nur noch blanker Hohn ist, darauf brauchen wir unsere Leser nicht hinzuweisen. Wir denken, dass Sie dies ebenso sehen, wie wir. Deshalb geht es um den Euro:
||Ich gehe nicht davon aus, dass man von Anfang an den Lissabonner Vertrag brechen wollte, ist
hier doch mit klaren und unmissverständlichen Worten beschrieben, dass jeder Staat für seine
Schulden selbst haftet und kein Mitglied für die Schulden eines anderen Mitgliedstaates eintreten
muss. Der Vertrag musste aber zwangsläufig verletzt werden, um der jetzigen Situation auch nur
irgendwie Herr zu werden.
Die EU und unsere Regierungen haben uns fahrlässig in die Währungsunion gezwungen. Die
wenigsten Mitgliedsländer waren wirtschaftlich fähig, die Bedingungen zu erfüllen. Heute weiß
man, Länder mit unterschiedlicher Produktivität kann man nicht mit einer Währung
vereinheitlichen! Das muss zwangsläufig zu Problemen führen. Obwohl es seitens der
machtbesessenen Bürokraten immer noch bestritten wird. Hat man das vorher nicht gewusst,
dann ist man eben nur naiv, doch die Konsequenzen müssen wir europäischen Bürger auslöffeln.
Wusste man davon, dann war es grob fahrlässig. In beiden Fällen müssen die Verantwortlichen
gefunden werden und einer gerechten Strafe zugeführt werden. Das wäre im Sinne des
europäischen Steuerzahlers – vor allem im Sinne der Nettozahler.














