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MeinungsBlog

Sonntag, 6. März 2011

Die neue Abwrackprämie: E10

Benzinmultis und Politik schieben sich den schwarzen Peter zu. Dass die Politik mal ihr Stimmvieh fragt? Fehlanzeige.
Auch dass nun immer mehr Umweltverbände das Ökosiegel des neuen Sprits E10 anzweifeln, scheint nicht zu interessieren. Wichtig ist das was der normale Bürger (noch) hat: die Kohle, Moneten, Euros!
Soll doch der Bürger, der sich ein Auto kauft, dass nicht E10-sicher ist, zahlen und zahlen. Nur gibt niemand einem die Garantie, dass der Motor auch mit E10 sauber und lange läuft ... Da gibt es zwar diese Liste, aber Garantieansprüche? Fehlanzeige!
Hauptsache die BRD-Verwaltung sieht sich im Klimaschwindelkampf als Nummer 1 in Europa.
Doch nun jubeln selbst die "großen" Medien nicht mehr:

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So schreibt die Welt online:

E10-Biosprit ist gefährlich für alle Autos

Wie bitte? Es gab doch diese Liste, welche ich hier erwähnte und verlinkte ... 
Da stellt sich doch die Frage, wird nach Auto-Bundeskanzler Schröder und Abwrackprämie Merkel nun die nächste Chance genutzt, damit die Autobauer in der BRD mehr Umsatz machen können?


Lesen wir doch in der Welt weiter:
Durch den hohen Ethanolanteil nehme die Wassermenge im Motor zu, sagte Thomas Brüner, der Leiter der Mechanikentwicklung bei BMW, der „Welt am Sonntag“: „Das Wasser kondensiert aus den Verbrennungsgasen und gelangt ins Öl, das dadurch verdünnt wird und schneller altert.“ Je nach Land und der dort verfügbaren Kraftstoffqualität könne es daher sein, „dass wir die Ölwechselintervalle verkürzen müssen“. Im Klartext: Um Schaden von den Motoren abzuwenden, müssen Autofahrer künftig womöglich häufiger zum Ölwechsel in die Werkstatt fahren – was zum Beispiel bei einem Sechszylinder jedes Mal gut 200 Euro kostet.
Ui, diesmal bekommen also auch die Werkstätten "Unterstützung" ... Die BRD Regierung entdeckt also plötzlich wieder den Mittelstand?
Nein, da darf ich beruhigen:

Ob es soweit kommt oder der in Deutschland verkaufte E10-Sprit gut genug ist, wissen die Autobauer noch nicht. BMW will daher nun gemeinsam mit dem Konkurrenten Daimler Tests durchführen. Experten raten Autofahrern, in der Zwischenzeit häufiger den Peilstab ziehen. Wenn der einen höheren Ölpegel als bei der vorigen Kontrolle anzeigt, besteht Verdacht auf Ölverdünnung.
E10 wird seit Beginn des Jahres in Deutschland eingeführt. Damit soll der Ausstoß des Klimagases CO2 reduziert werden – trotz der Mahnung von Umweltverbänden, die glauben, dass die Klimabilanz von E10 sogar negativ ist. Viele verunsicherte und verärgerte Autofahrer tanken nun weiter den einzig verbliebenen Kraftstoff alter Art, Super Plus – obwohl das teurer ist. In dieser Woche wurden dadurch ganze Raffinerien zur Einstellung ihrer Produktion gezwungen.
Also, wozu ist dieser Ökosprit gut? Um die Umwelt zu schonen? Nein! Um den Geldbeutel der Einwohner zu schonen? Erst recht nicht!

Wäre es eine Idee für Umwelt und Brieftasche, würde Merkels Kabinett auch diesen Weg einschlagen wollen:
Umweltfreundlicher Treibstoff aus Sonnenernergie (Mysteries Magazin 2/11)
Wer nun noch glaubt, Merkel & Co. hätten die Aufklärung des Bürgers nur verpasst, der wird umdenken müssen. Denn E10 wurde staatlich ohne Abstimmung und ausführliches Tests einfach vorgesetzt - so zeigt man Macht!
 
Da nützt auch nichts, wenn die Welt am Sonntag druckt:
„Die Verwirrung an der Zapfsäule muss ein Ende haben“, sagte Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) der „Welt am Sonntag“. Auf dem für Dienstag einberufenen Benzingipfel werde die Bundesregierung „das weitere Vorgehen mit allen Beteiligten“ besprechen: „Die Mineralölwirtschaft muss die Informationsdefizite erläutern und die Aufklärung der Verbraucher wesentlich verbessern.“
Ich sage: Die Verwirrung der Politik muss ein Ende haben! Ein einberufener demokratischer Bürgergipfel muss die Defizite erläutern und aufklären! 

Kommentare:

  1. Auch die #TAZ nimmt sich des Themas an:

    "Die Grünen gingen auf Distanz zu E10. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag, Winfried Hermann (Grüne), forderte ein vorläufiges Aus für das Agrosprit-Projekt. Es müsse zunächst geklärt werden, welche Motoren den Sprit vertrügen und worin der ökologische Nutzen bestehe.
    Der Bundesverband der Erneuerbaren Energien (BEE) kritisierte die Entscheidung der Mineralölwirtschaft, die E10-Einführung zu stoppen. "Damit torpedieren die Vertreter der Ölindustrie die Energiewende im Verkehrssektor", kritisiert BEE-Präsident Dietmar Schütz. Nachhaltig produzierte Biokraftstoffe seien derzeit die einzige Alternative zu fossilen Kraftstoffen, die in größerem Maßstab zur Verfügung stünden. Mit einem Anteil von bis zu 10 Prozent Bioethanol ersetze E10 klima- und umweltschädliches Erdöl."
    http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/der-grosse-benzinboykott/

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  2. für mich hat die einführung des neuen so klimafreundlichen kraftstoff nur den effekt noch mehr für den liter kraftstoff zu zahlen könnte mir mal jemand erklären warum ich mehr für den liter diesel zahle (wobei so ziemlich viele kfz des öffentlichen verkehrs Busse LKW Zulieferer Transporteure usw mit diesel fahren)naja man kann nur hoffen das sich die deutschen nicht für so dumm verkaufen lassen und lassen den scheiß E 10 da wo er ist denn es ist ein nur ein mittel den preis an der säule hochzuhalten da er weder für natur noch für uns deutsche keinen sinn hat

    in diesem sinne

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  3. #Abzocke: Es geht nicht ums Klima - und erst recht nicht um die KMUs, welche sich jetzt überlegen: "Soll ich tanken oder einen Mitarbeiter einstellen?"
    Es geht um den politischen Willen - ohne wenn und aber - koste es was es wolle ...

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