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MeinungsBlog

Samstag, 14. Januar 2012

Bücherverbrennung 2012

 Eines der ersten  Entwürfe
"Anti-Aktions-Bilder"
gefunden auf Facebook Gruppe
Buchvernichtung 2.0
Es gab mal eine Zeit in Deutschland, welche mit Bücherverbrennung einen Anfang nahm. Später brannten Synagogen, noch später Menschen...
Es gab mal ...?
Es gibt, so kommt es einem vor, wenn man den Aufruf von Martin Zet und seiner Aktion "Deutschland schafft es ab" liest:

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„Ab einem bestimmten Moment ist es nicht mehr wichtig, was die Qualität oder wahre Intention eines Buches ist, sondern welchen Effekt es in der deutschen Gesellschaft hat“, begründet Zet sein Ansinnen. „Das Buch weckte und förderte anti-migrantische und hauptsächlich anti-türkische Tendenzen in diesem Land.“ (Quelle Junge Freiheit)
60.000 Exemplare des Verkaufsschlagers, geschrieben von Dr. Thilo Sarrazin, möchte der Künstler (?) einstampfen. Nach der diesjährigen Berlinale sollen die Bücher für einen "guten Zweck" recycelt werden.

Kunst darf vieles - aber hier geht es zu weit. Weder Fahnen noch Bücher, weder Skizzen noch  Comics, weder Skulpturen noch Gemälde sollten irgendwelchen politischen Strömungen zum Opfer fallen. Jeder Autor, jeder Künstler hat auch sein Herzblut und/oder sein Wissen in seinem Werk verewigt!
Auch Fahnen, welche verbrannt oder anders geschädigt werden sollte es nicht geben.

Sind "wir" wieder soweit?
Wie haben wir uns aufgeregt, als die Mohammedkarikaturen fast zu kriegsähnlichen Aktionen führte - und heute sollen wir es "Ihnen" gleich tun?

Jeder Bürger mit Anstand sollte von dieser Aktion Abstand nehmen, erst recht wenn es heisst, dass ein gutes Dutzend "Kunstgalerien" in Berlin diese "Kunst" unterstützen wollen.




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16046598-23020424 Jetzt neu: Bis einer heult!

Kommentare:

  1. Ich finde es bedenklich mit einer schlechen Plakatkopie zu einer Zensur aufzurufen. Erstmal ist das Plakat in vielen Punkten schlecht aufbereitet, gerade weil die Vergangenheit dazu herangezogen wird und Berlin angibt, mit falscher Postleitzahl, Ländervorsatz und Schrift. Thor Steiner macht das auch, mit gleichen Schriftzeichen! Wollen die Macher sich mit rechtem Gedankengut identifizieren? Darüber hinaus finde ich jede Zensur schlecht. Man kann zu Sarrazin, der genannt wird, stehen wie man will. Früher im Mai 33 betraf es u.a.Kästner (!)
    Leute wehret den Anfängen! Mehr Sensibilität mit der Vergangenheit.
    Gruss aus Berlin
    Peter

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  2. Lieber Peter!
    Es ist ja eines der ersten Entwürfe, wie geschrieben wurde - das aktuelle Plakat findet sich unter
    http://www.fotos-hochladen.net/view/v314xpmy5w38h.jpg
    Ich persönlich finde den Bezug auf "damals" über diese Art der Plakatform gelungen.

    AntwortenLöschen

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