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MeinungsBlog

Freitag, 1. Juni 2012

Milchbubies

 Tag der Milch - Logo auf der offiziellen bundesdeutschen Seite   
Liebe Kinder heut wird's was geben: Milch!
Es ist Weltmilchtag - und dieser Tag ist verständlicherweise in der BRD wichtiger als so ein internationaler Kindertag! Ist schon logisch, oder?
Schliesslich geht es den Kindern der BRD wunderbar! In der Unicef-Studie über Kinderarmut hat es das mitteleuropäische Land immerhin auf Platz 15 gebracht. Weit vor der BRD liegt zwar zum Beispiel Zypern, aber immerhin konnte das Land, welches Millionen und Milliarden anderswo ausgibt, sich noch vor Malta retten.
Die BRD müsste sich schämen: Zur Erinnerung, die BR-Regierung stellt ihren Staat als eines der fortschrittlichsten und reichsten Länder der Welt dar. Deshalb unterstützt sie überall in der Welt - und gibt Gelder aus, die noch nicht einmal gedruckt oder erarbeitet sind. Doch die Armut im Lande wird wissentlich übersehen. Unicef machte nun darauf aufmerksam:
Kinderarmut in der BRD ist aktueller als in anderen Industrienationen unserer Welt. Mit Platz 15 in der aktuellen Tabelle sondert sich die BRD so langsam vom "erste Land" ab - in Richtung "dritte Welt". So liegt die BRD nur 0,1 Prozentpunkte vor Malta. 
Die Besonderheiten der Studie legen dar:
5% der Kinder bekommen keine warme Mahlzeit am Tag
Hausaufgabenplätze seien Mangelware
Freizeitangebote fehlen oder sind zu teuer
3,7 Prozent besäßen nach der Umfrage höchstens ein Paar Schuhe. 3,1 Prozent der unter 16-Jährigen erhielten nie neue Kleidung, sondern getragene von älteren Geschwistern, Second Hand Läden oder DRK-Sammeleinrichtungen. 3 Prozent lebten in einem Haushalt ohne Internetanschluss.
schreibt der Preußische Anzeiger auf Seite 3. Und passend dazu fordert ein Ex-Politiker, dass Deutschland noch mehr Geld nach irgendwo senden sollte:
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:werbung ende
[So] fordert Joschka Fischer die Deutschen auf, für die Schulden der anderen Euro-Staaten aufzukommen. In einem Aufsatz für den amerikanischen Thinktank projectsyndicate.com schrieb der frühere Außenminister, Deutschlands „Macht und Wohlstand“ sollten zur Rettung der EU eingesetzt werden.
"Laut Fischer hätten die Deutschen sich im 20. Jahrhundert zweimal selbst vernichtet. „Es wäre sowohl tragisch als auch ironisch, wenn das wiedervereinigte Deutschland, obwohl friedlich und mit den besten Absichten, die europäische Ordnung ein drittes Mal ruinieren würde“, so der grüne Spitzenpolitiker.
Als Konsequenz solle Deutschland seine Mittel einsetzen, um die Schuldner der Euro-Zone freizukaufen. Die Bundesrepublik müsse einer Fiskalunion zustimmen. Unbegrenzt solle die Europäische Zentralbank künftig die Staatsanleihen der Schuldnerstaaten ankaufen.
zitiert der PA 22/12. Na bitte, dann sollte doch wenigstens noch ein Tropfen Milch den Kindern bleiben. Und wenn schon nicht den deutschen Kindern, dann wenigstens den Katzen. Wir wollen doch keine Milchbubies, oder?


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